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Aktuelle Hinweise


Ausschreibung des Integrationspreises 2019

Regierung von Oberbayern, 6720-S1/19 München, 07.06.2019
Ausschreibung der Verleihung des Integrationspreises 2019 der Regierung von Oberbayern
Die Regierung von Oberbayern schreibt den 11. Integrationspreis für Oberbayern aus. Der Preis ist mit 5.000,00 Euro dotiert; er kann auch auf mehrere Preisträger aufgeteilt werden.
Mit dem Integrationspreis sollen oberbayerische Initiativen ausgezeichnet werden, die Integration erfolgreich und nachhaltig vorleben und sich in den Bereichen Wirtschaft, Kultur, Bildung, Sport, Soziales, Gesundheit und Demografie für ein interkulturelles Miteinander einsetzen, insbesondere auch in interkommunaler Zusammenarbeit. Dabei ist an beispielhafte Projekte gedacht, die die Integration von Zuwanderern in der Gesellschaft fördern und ein aktives Miteinander von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund schaffen.
Verbände, Vereine, Vereinigungen, juristische Personen, Selbsthilfeeinrichtungen und natürliche Personen können sich selbst bewerben oder von Dritten vorgeschlagen werden. Das Preisgeld ist zweckgebunden für die Förderung der prämierten Projekte oder deren Fortentwicklung einzusetzen. Projekte aus den genannten Bereichen sollen ihre Existenzfähigkeit bereits seit mindestens einem Jahr dauerhaft nachgewiesen haben.

Bewerbungsschluss ist Dienstag, der 23. Juli 2019, Eingang der Bewerbung ausschließlich mit E-Mail bei der Regierung von Oberbayern projektmanagement@regob.bayern.de, Stichwort Integrationspreis.

Die Bewerbungsunterlagen müssen folgende Angaben enthalten:
- Kontaktadresse des Bewerbers (Name, Firma bzw. Institution, Anschrift mit PLZ und Ort, Telefon, Fax, E-Mail, Internet)
- Ggf. Kontaktdaten der vorschlagenden Person bzw. der Einrichtung
- Kurz gefasste, gegebenenfalls bebilderte Projektbeschreibung (maximal 2 Seiten – kopierfähig) mit präzisen Erläuterungen zu den Ergebnissen und wesentlichen Charakteristika des Projekts
- Einverständniserklärung mit der Veröffentlichung des Projekts durch die Regierung von Oberbayern

Formulare, die auch am PC ausfüllbar sind, können von der Webseite der Regierung von Oberbayern www.regierung.oberbayern.bayern.de > Aufgaben > Sicherheit, Kommunales, Soziales > Integration heruntergeladen werden.

Weitere Informationen können Sie bei der Regierung von Oberbayern anfordern: Ansprechpartnerin: Dr. Marianne Stiehl Telefon: 089 2176-2281 (Mittwoch – Freitag) mailto:projektmanagement@reg-ob.bayern.de

Die Preisträger werden von einem Beirat unter Vorsitz von Herrn Regierungsvizepräsidenten Walter Jonas ausgewählt. Dem Beirat gehören an: 
- die Bereichsleiterin Sicherheit, Kommunales und Soziales oder Vertreter 
- die Bereichsleiterin Asyl, Zentrale Ausländerbehörde oder Vertreter 
- die Bereichsleiterin Schulen oder Vertreter 
- die Bereichsleiterin Wirtschaft, Landesentwicklung und Verkehr oder Vertreter 
- die Projektstelle S1 der Regierung von Oberbayern sowie 
- ein Vertreter/eine Vertreterin des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge

Der Beirat kann ggf. eine Ergänzung der Projektunterlagen verlangen und die eingereichten Projekte durch eine Vor-Ort-Evaluierung bewerten. Mangelhaft ausgefüllte Bewerbungen können nicht berücksichtigt werden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.


 

Netzwerk Integration - Walk and Talk

Unter dem Motto Walk to Talk veranstaltete unser Netzwerk Integration am Freitag den 15.07.2019 eine Wanderung zum Wasserschloss Reisach bei Gotzing. Nach der Wanderung waren die Netzwerker zu einem Grillabend bei der türkisch-islamischen Gemeinschaft in Miesbach eingeladen.

Information und interkulturelle Begegnung. Walk to talk - eine Veranstaltung des Netzwerkes Integration

Knapp zwanzig Freunde des Netzwerkes Integration trafen sich am Freitagnachmittag in Miesbach an der Moschee der türkisch-islamischen Gemeinschaft. Gemeinsam fuhren sie nach Thalham, um von dort zum Wasserschloss Reisach zu gehen. Nach ca. 30 min. Gehzeit empfing sie Hermann Engel von den Stadtwerken München. Er informierte über die Entstehung des Wasserschlosses und der Wassergewinnung. Das Wasser ist reinstes Quellwasser und von höchster Qualität. Seit 1912 wird München damit versorgt. Die Kanalisierung des Wassers nach München beruht auf einer architektonischen Meisterleistung, die das Gefälle nutzt. Am erstaunlichsten ist aber, dass die Stadt München immer weniger Wasser verbraucht, obwohl die Stadt wächst. Das liegt vor allem daran, dass die Industrie immer mehr Brauchwasser aufbereitet und durch moderne Produkte (z.B. Waschmaschinen) der Verbrauch wesentlich reduziert wird.

Das Herzstück des Wasserturms.

Im inneren des Wasserturms konnte man das klare frische Quellwasser begutachten und auch einen köstlichen Schluck davon trinken. Die Wasserqualität wird gut kontrolliert und ständig überwacht. Im Gegensatz zu anderen Städten kann auf Chlor im Wasser verzichtet werden. Für die Beständigkeit der Qualität tragen natürlich auch die Wasserschutzgebiete bei, die im übrigen ein Glücksfall für die Natur sind. Hier blüht es und es wimmelt von Insekten, was stark für die Artenvielfalt spricht.

Nach der sehr informativen Stunde führte der Wanderweg über das BioGut Wallenburg zurück nach Miesbach. Der Rückweg war begleitet von vielen interessanten Gesprächen. Auch neue Projektideen sind durch das untereinander Kennenlernen entstanden.
Jetzt wurde gegrillt. Süleyman Kaynak tischte fantastische Gerichte auf. Nach einer leckeren Nachspeise gab es auch noch eine Führung durch die wunderschöne Moschee.

Die Moschee - Mit großer Eigenleistung der türkisch-islamischen Gemeinde aufgebaut

Insgesamt war es eine sehr gelungene Veranstaltung. Der Dank dafür gebührt vor allem den Hauptorganisatoren Lisa Braun-Schindler, Süleyman Kaynak und Max Niedermeyer, so wie dem Förderverein PIA e.V. und den fleißigen HelferInnen der türkisch-islamischen Gesellschaft.

 

Veranstaltung

Netzwerk Integration informiert

Am Freitag, den 20.9.2019 um 19:00 Uhr im Gewölbe des Waitzinger Keller in Miesbach  Rahmen der '100 Jahre vhs - Lange Nacht der Volkshochschulen' laden die vhs Miesbach in Kooperation mit Amnesty International, Netzwerk Integration und dem Katholischen Kreisbildungswerk Miesbach ein:

„Zwischen Multikulti und Leitkultur – hat ein moderner Heimatbegriff Zukunft?“ Vortrag von Bezirksheimatpfleger Dr. Norbert Göttler 

Denn „noch vor wenigen Jahren wegen vielfachen Missbrauchs verpönt, ist der Begriff ‚Heimat‘ wieder in aller Munde. Aber die Gefahr der Vereinnahmung ist auch heute nicht gebannt. Was bedeutet ein moderner, offener Heimatbegriff heute? Wie wird er sich entwickeln? Kann ein Mensch mehrere Heimaten in sich tragen?"
Fragen, über die der Bezirksheimatpfleger Dr. Norbert Göttler nachdenkt und mit dem Publikum in‘s Gespräch kommen möchte, schreibt die vhs Miesbach.

Die Veranstaltung ist kostenfrei.